17. & 18. Juni 2017  |  11:00 - 18:00 Uhr

Rönkkoppel 44a, 46, 48 Kolkwiese 19a · 22159 Hamburg

Sebastian Schmidt

Sebastian SchmidtWohnort Wuppertal
geboren 1980 in Bad Neuenahr
von Beruf Projektleiter

Meine erste Kamera bekam ich mit 8 Jahren, aber mit dem Erscheinen der Digitalkameras fing ich an die Kamera als Werkzeug zu benutzen und kreativ zu experimentieren. Damals boten mir Jahrmärkte mit ihren schwierigen Lichtverhältnissen und dem Reiz der Geschwindigkeit das richtige Umfeld, die eigentümliche Atmosphäre einzufangen. Bewegung und
besondere Details der Fahrgeschäfte, sowie die Technik hinter den Kulissen regten meine schöpferischen Ideen an.

Doch mein natürliches Interesse an technischen Anlagen und Installationen zog mich immer wieder zur Industriekultur hin. Mein Umzug in die traditionelle Industrieregion Ruhr/Bergisches Land beflügelten mich.

"Sehen um zu verstehen und fotografieren um zu bewahren", wurde mein Leitmotiv.

Der Anspruch, das Objekt würdevoll zu dokumentieren und der eigene Perfektionismus führten 2008 zur Serie Korrosionsprodukte mit ihrer eigenwilligen Rahmung aus Metall.  Bereits im Premierenjahr wurde die Reihe im Rahmen der Kunst im Garten Ausstellung in Sassenberg gezeigt. Im Mai 2009 war "Korrosionprodukte" in der Herz Galerie in Wuppertal zu sehen.  Parallel zum Industriethema dokumentierte ich die Bauabschnitte des Zollhaus in Sassenberg. Im Rahmen einer Benefiz Aktion wurden die ästhetischsten Motive mehrfach ausgestellt und angeboten.

Im September 2009 wurde Korrosionsprodukte im Rathaus von Everswinkel gezeigt und erhielt sehr positive Resonanzen von den Besuchern.
Das Jahr 2010 stand im Zeichen des Kulturjahrs an der Ruhr. Im Besonderen interessierte mich die Aktion der Schachtzeichen. In der Woche, wo diese Ballons zu sehen waren, jagte ich Ihnen beinahe jeden Tag hinterher. Eines der Bilder wurde daraufhin in der großen Dokumentation „Schachtzeichen“ abgedruckt, welche im Buchhandel über den Klartext-Verlag erhältlich ist.
Im Oktober 2011 wurde Korrosionsprodukte im Museum Elbinsel in Hamburg-Wilhelmsburg in ungewöhnlicher Kulisse gezeigt. Ein Fernsehbeitrag honorierte dies.
Neben der eigentlichen künstlerischen Arbeit wird mein Blick für Industrieanlagen auch von Firmen genutzt um außergewöhnliche  Aufnahmen für Marketing-Maßnahmen zu erhalten. So fotografierte ich bereits ein Rechenzentrum der gkv informatik, sowie ein Kaltwalzwerk und die Anlages eines Herstellers von Kränen im Rahmen der „Nacht der Industrie“.

www.stahlfoto.de

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